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| 26. und 27. August 2006 - VfH Kandel und HF Otterstadt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Im anschließenden Jumping3-Parcours, auch sehr rund und flüssig gestellt, sah ich lediglich eine kleine Problemstelle, und zwar den Doppelsprung nach dem Slalom, oder besser vor dem
falschen Tunneleingang. Durch falsches Ansprechen und Körpersprache sind die Stangen in
einer solchen Sequenz immer gefährdet. Bei Hank war ich mir auch nicht sicher, wie er
reagieren wird. Diddl lief super, keine Stange und eine vergleichsweise enge Welle.
Auch Hank lief toll, leider habe ich ihn nach dem Doppelsprung zu weit vom falschen
Tunneleingang weggezogen. Durch den riesigen Bogen haben wir hier viel Zeit liegen
lassen. In der Welle habe ich dann wohl etwas zu viel Tempo gemacht und die Stange von Hürde 9
ist gefallen. (13 Starter, 4 V0, 4 V, 3 SG, 2 Dis).
Die schnellsten Zeiten ohne Zeitfehler:
Nach der - frühen - Siegerehrung haben wir die Sachen gepackt haben und sind im kleinen Konvoi gen Otterstadt gezogen. Sonntag: Zum ersten Mal war ich bei den Hundefreunden Otterstadt. Ein vergleichsweise kleiner Hundeplatz, aber ausreichend groß für einen Agility-Parcours mit Pavillons drum herum, mit Vereinsheim und Terrasse am Kopfende, außerhalb des Ortes hinter dem Rheindeich gelegen und umgeben von Wiesen und Feldern. Der Boden ist eben und mit guten Rasen versehen. Parkmöglichkeiten gibt es auf den abgeernteten Feldern und Wiesen reichlich. Wenn es allerdings, wie es in den letzten Tagen war, heftig geregnet hat, ist der Parkraum durch den Ausfall dieser Flächen doch etwas begrenzt. Die Gassigeh-Möglichkeiten sind jedoch auf den vielen Flurbereinigungswegen um den Platz herum bestens. Gerichtet haben Stefanie Semkat, von ihr waren auch alle Parcours, und Gabi Witte, beide vom swhv und Diddl war als einziger Vertreter der 'Grantigen' am Start. Der A1- und A2-Parcours-Plan ist in der Rubrik 'Parcours-Pläne' zu finden. Bei Stefanie Semkat bin ich ja schon häufiger gestartet und ihre Parcours zeichneten sich immer durch leistungsklassengerechten Anspruch und runde Linienführung aus. Da machte der A3-Parcours an diesem Tag auch keine Ausnahme. Eine sehr interessante Linienführung, die aufgrund der Verleitungen und Position der Geräte schon ein gewisses Können vom Hundeführer abverlangte. Mir sind Stimmen von zu der höchsten Leistungsklasse A3 gehörenden Sportlern zu Ohren gekommen, wie z. B. "das ist doch 'was für 'ne DM" oder "so ein Parcours gehört doch auf 'ne WM-Quali", die diesen Parcours offensichtlich als zu schwierig ansahen. Jeden, der das auch so sieht sollte man daran erinnern, daß jedem der Weg des freiwilligen Abstiegs in die nächstniedrige Leistungsklasse offen steht, der glaubt durch Parcours oder Standardzeiten überfordert zu sein. Ich bin nun völlig unverdächtig mich deswegen in dieser Weise zu äußern, weil ich etwa vielleicht ein gutes Ergebnis erzielt habe, im Gegenteil. Ich bin wie viele andere auch ein Dis gelaufen. Aus meiner Sicht haben wir aber viel zu selten derartige Parcours. Doch nun zum Wettbewerb selbst. Viele Dis, kein Nullfehlerlauf und nur ein Team in der Standardzeit. Am häufigsten schnappte die Dis-Falle 'Tunnel 15' nach dem Laufsteg zu, gefolgt von der Sequenz Hürde 14 - Tunnel 15 zu Hürde 18. Obwohl wir das eigentlich können, habe ich Diddl durch zu viel Konzentration auf den Laufstegabgang und zu statisches Handling in den Tunnel 15 geführt. Mit einem 'Nuller' wäre es aber auch nichts geworden, denn ausgerechnet bei der gar nicht weit gestellten Kombination habe ich Diddl an der Hürde 10b innen vorbeigezogen. Die Zeitentabelle erübrigt sich, aber hier noch die Plazierten: Rang 1 Eugen Ossowski mit Dusty, Rang 2 Liesa Schwind mit Kira und Rang 3 Regina Buchweitz mit Filou. (28 Starter, 3 V, 2 SG, 1 G, 1 NB, 21 Dis).
Leider gab es keinen Jumping3 sondern ein Spiel für alle 94 Standard-Teams. Aber die Idee für den 'Power-Teil' und der Parcours waren nicht schlecht. Der Parcours hatte eine rasante Linie, die viele Wechselmöglichkeiten bot. Die Dreier-Welle war für meinen Geschmack aber zu eng gestellt, der Abstand von Ausleger zu Ausleger betrug nur etwa einen knappen Meter. Das ist uns zum Verhängnis geworden, Diddl schoß aus dem Tunnel 7 und ich habe ihn im ersten Anlauf nicht über die Hürde 9 bekommen.
Die 20 schnellsten Zeiten:
Zum Abschluß des Tages konnte wer will noch am 'Golden Slalom' teilnehmen. Yvonne Hanl mit Amelie hat hier gewonnen. Diddl ist in einer der Runden vorher mit Slalomfehler ausgeschieden. Wie auch schon in Kandel war es ein schöner Turniertag in angenehmer Atmosphäre, freundlichen Helfern, guter Organisation, schneller Auswertung und bester leiblicher Versorgung.
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