Hitze und schwüles Wetter ! Unter den großen, schattenspendenden
Bäumen des HSV Ludwigshafen-Friesenheim ließ es sich gut aushalten,
aber wehe man mußte noch mal etwas aus dem Auto von dem nahe gelegenen
Parkplatz holen oder Parcoursbegehung machen. Schweißgebadet kam
man zurück. Auch für die Hunde kein Honiglecken. Aber für
Abkühlung war gesorgt, kleine Wannen und ein Rasensprenger
waren aufgestellt; außerdem war unweit vom Platz noch ein Badeweiher
zu finden. Richter war Frank Witte, dessen Parcours sehr flüssig
zu laufen waren und - wie gewohnt - wieder ein paar 'Schmankerln'
enthielten. 104 gemeldete Starter, Standard : 18 A0, 37 A1,
10 A2 und 18 A3, Medium und Small : 1 A0, 6 A1, 2 A2 und 3 A3,
Senioren 9.
Der
A3-Parcours erschien
bei oberflächlicher Betrachtung recht einfach zu sein. Bei genauerem Hinsehen
offenbarten sich dann einige Stellen für und vor allem Stangenabwürfe.
Susanne startete mit Liz zuerst. Slalom links geführt und dann
einen Franzosen vor der Hürde 4 gemacht, etwas zu früh angezogen
und die Stange fiel. Der weitere Lauf perfekt mit absoluter Bestzeit,
jedoch wieder nach dem Weitsprung vor der Schlußhürde 'ausgetrudelt'.
Liz dreht sich im Sprung um ('wo bleibst Du denn, wie geht's weiter ?')
und auch diese Stange fiel. Bei Diddl machte ich nach dem links geführten
Slalom einen Belgier, aber diesen wohl in Zeitlupe, so daß mein
linker Arm beim Sprung über Hürde 4 genau auf den falschen Tunneleingang
zeigte. Diddl hat das völlig richtig interpretiert und ist in diesem
verschwunden - Dis.
Susanne mit Hank hatte einen sehr schönen, schnellen Lauf, erhielt aber einen
Fehler am Wippenabgang.
Der
Jumping-Parcours hatte
eine 'Mittelachse', die dreimal zu passieren war, jeweils unterschiedlich.
Hoffentlich kann man sich das merken ! Neben dieser Denksportaufgabe
war noch auf die Verleitung Sacktunnel nach der Hürde 6 zu achten,
weil die Hunde ja diese Hürde von Hürde 5 kommend sehr schräg springen
und direkt in den Tunnel gucken. Viele haben nicht nur geguckt,
sondern sind darin verschwunden. Susanne mit Liz hatte bis zum
Sacktunnel einen sehr schnellen Lauf, dort war Susanne zu
weit zurück, Liz drehte etwas und sprang den Weitsprung diagonal
und gleich über die 13 - Dis. Mit Diddl lief es anfänglich
sehr gut, bin auf den Weg zum Reifen hinter der Hürde 10
geblieben, dadurch war diese Verleitung überhaupt kein Problem.
Ich wollte dann Diddl rechts zum Sacktunnel führen und vor
dem Weitsprung hinter ihm wechseln. Leider habe ich nach
der Hürde 9 etwas die Orientierung verloren, suchte wie es weitergeht
und machte einen Belgier, weil ich schon zu weit bei der Hürde
5 war. Dadurch war ich plötzlich auf der 'falschen' Seite und Diddl
dreht immer zu mir wenn er aus dem Sacktunnel kommt.
Obwohl ich mich bemüht habe schnell nach vorne zu kommen,
hatte Diddl einen Dreher nach dem Tunnel, war aber noch keine Vw
sondern nur Zeitverlust. Der weitere Lauf war wieder sehr gut,
bis ich (wieder einmal) völlig unnötigerweise die vorletzte Hürde
nicht mehr kontrolliert habe sondern schon Richtung Ziel weggerannt
bin. Diddl kam dadurch sehr eng rum und die Stange von Hürde
19 fiel. Susanne hatte mit Hank einen sehr schönen Lauf, allerdings
auch mit einem Stangenfehler. Ja, das war's dann.
Die Zeit bis zur Siegerehrung
wurde durch ein Schubkarrenrennen überbrückt. Abgesehen davon, daß das
spaßig zum Zuschauen war, frage ich mich immer häufiger, warum 'die da
oben um Westen und Norden' es bei gleicher Starterzahl schaffen 3 Läufe
durchzuführen und wir im Süden nur zwei.
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